ProPotsdam-Chef: Kosten der Kunden steigen, Einkommen stagnieren

ProPotsdam-Chef Jörn-Michael Westphal, der auch in dem Expertengremium sitzt, räumte indes auf Anfrage ein, dass die für Diskussionen zu dem Mieten-Konzept unter www.potsdam22.de eingerichtete Internetseite bislang kaum genutzt wird. Bisher diskutierten im Forum auf dieser Seite lediglich zehn Teilnehmer zu der Frage: „Alleinstehende Rentner in Vier-Raum-Wohnung auf dem Kiewitt, dreiköpfige Familie in drei Zimmern in Drewitz. Ist das gerecht?“. Westphal sagte dazu, die ProPotsdam habe 2011 in rund 30 Fällen Mieter in großen Wohnungen mittels Mieterlässen davon überzeugen können, in kleinere Wohnungen zu ziehen – um Platz für Familien zu schaffen.

Zugleich räumte Westphal ein, dass nach einer Umfrage unter ProPotsdam-Kunden deren Miete von 1999 bis 2009 von durchschnittlich 349 auf 429 Euro stieg – während das Einkommen bei knapp 1400 Euro stagnierte.

Qulle: PNN 

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