„Wir wollen nicht ausziehen“

Rosemarie Preuß, die seit 1971 im Staudenhof wohnt, erklärte: „Wir wollen nicht ausziehen.“ Die Abrisspläne seien eine „Vertreibungsattacke“, die Focussierung auf den alten Stadtgrundriss „provinziell und weltfremd“, da die Bevölkerungszahl nun einmal stark gestiegen sei. Seidel reagierte berührt auf die Rede der Betroffenen. Niemand dürfe so tun, als stünde „jemand mit der Abrissbirne vor der Tür“. Zehn Jahre Restlaufzeit habe der Block noch, dann müssten die Bewohner für eine umfangreiche Sanierung angesichts der Bauschäden zunächst ohnehin ausziehen. Seit 1990 werde „ein klarer Weg gegangen“, die Perspektive hin zum historischen Stadtgrundriss sei klar aufgezeigt.

Quelle: PNN

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