Mehrheit für Mietenbremse

CDU-Fraktionschef Michael Schröder, der selbst bei der Pro Potsdam arbeitet, erklärte, seine Fraktion werde den Vorschlag mittragen. Allerdings müssten die wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Unternehmen „sorgfältig geprüft“ werden, sagte er. Saskia Hüneke, Fraktionschefin der Bündnisgrünen, begrüßte den SPD-Antrag ebenfalls.

Kritik gab es von der FDP, die mit SPD, CDU/ANW und Bündnisgrünen die Rathauskooperation bildet. Wenn die Pro Potsdam so viel Geld habe, sei es sinnvoller, mehr in den Wohnungsneubau zu investieren, sagte Vizefraktionschef Björn Teuteberg. Der Druck auf dem Wohnungsmarkt wachse sonst weiter. Wolfhard Kirsch (Bürgerbündnis), selbst als Bauträger tätig, nannte den Vorschlag „unausgegoren“. Ein solcher Schritt sei nur sinnvoll, wenn er an Einkommensgrenzen gekoppelt sei. Andernfalls profitierten von den gedeckelten Mieten auch Besserverdienende, die es eigentlich nicht nötig hätten, so Kirsch.

Quelle: PNN 

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