Hohe Nebenkosten machen das Wohnen vor allem für Geringverdiener teuer

Wohnen in Deutschland wird insbesondere für Bezieher niedriger Einkommen immer mehr zum Problem. Der Anteil der Wohnkosten am zur Verfügung stehenden Nettoeinkommen hat sich zwischen 2001 und 2010 bundesweit im Schnitt um neun Prozent erhöht. Das ergibt sich aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Daraus geht hervor, dass Niedriglöhner mit einem monatlichen Nettoeinkommen bis zu 1300 Euro inzwischen 48,8 Prozent (452 Euro) für Wohnen, Energie und Instandhaltung aufwenden müssen. Durchschnittlich für alle Einkommen liegt der Wohnkosten-Anteil bei 24,8 Prozent oder 738 Euro. Prozentual stieg seit 2001 für alle Einkommensbezieher der Aufwand für Wohnen um rund zwei Prozent.

Quelle: MAZ

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