„Das kann ich nicht bezahlen“

Laut der städtischen Wohnungsbauberichte ist die Zahl der kommunalen Wohnungen seit 1999 um fast 6.500 zurückgegangen, während es 18.000 neue private Wohnungen gab. „Das Resultat sind dramatisch ansteigende Preise für Neuvermietungen“, so Püschel. Durch den Verkauf von kommunalen Immobilienbeständen an private Investoren gibt die Stadt Potsdam ihr wichtigstes Steuerungsinstrument aus der Hand, selbst für dringend benötigten, adäquaten und preiswerten Wohnraum zu sorgen. Dabei zeige das Beispiel „Heidesiedlung“, dass „sich Widerstand lohnt“, wie ein Bewohner des Viertels sagte. Die Bewohner der Siedlung hatten sich erfolgreich gegen den Verkauf des kommunalen Wohnbestandes gewehrt. Nunmehr modernisiert die Pro Potsdam GmbH mithilfe der Investitionsbank des Landes Brandenburg die 90 Wohnungen und sichert eine Mietpreisbindung zu.

Quelle: PNN 

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