Ein Besuch bei „Pro Potsdam“

Am heutigen Vormittag hat sich eine Hand voll Student_innen im Service-Standort von „Pro Potsdam“ am Platz der Einheit zusammengefunden, um auf die prekäre Wohnungssituation in Potsdam aufmerksam zu machen. Nach knapp 45 Minuten erschienen der Pressesprecher und die Öffentlichkeitsbeauftragte des Unternehmens. Mit ihnen fand daraufhin eine konstruktive Gesprächsrunde statt. Themen waren der gewollte Lehrstand wie in der Behlertstraße oder der mangelnde für Student_innen finanzierbare Wohnraum.

Für leerstehende Wohnungen brachten die Studierenden die Idee ein, dass diese doch für einen geringen Mietpreis sogenannten „Hauswächtern“ zur Verfügung gestellt werden könnten. Dem Prinzip folgend, würden die „Hauswächter“ dann bis zum Sanierungsbeginn in der Wohnung wohnen und diese in wohnbarem Zustand halten und so einem Zerfall oder einer Verschlimmerung des Wohnungszustandes entgegenwirken. Dies dürfte auch im Interesse der Vermietenden sein. Positive Beispiele gebe es laut den Student_innen in Berlin, Chemnitz oder Leipzig. Die beiden Vertreter_innen Pro Potsdams gaben an, dies für eine gute Idee zu halten und dass sie gewollt seien, sich künftig mit dem Konzept auseinanderzusetzen und Umsetzungsmöglichkeiten zu prüfen. Allerdings wiesen sie auch darauf hin, dass viele ihrer Handlungen von der Stadtpolitik bestimmt seien – gerade im Hinblick auf die Fördermittel, die sie bräuchten, um günstigen Wohnraum anbieten zu können.

Es hatte den Anschein als ob das Gespräch von allen Beteiligten positiv aufgenommen wurde, außerdem wurde den Studierenden versichert, dass sie in der kommenden Woche einen Termin mit der Geschäftsführung Pro Potsdams vereinbaren können. Ob diese tatsächlich einen Termin vereinbaren oder andere Aktionen durchführen, wird sich zeigen.

Quelle: Potsdam Vibes

 

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