Unverhoffte Miet-Debatte

Nachdem sich die Pro-Potsdam-Kritiker am Unternehmenssitz an der Pappelallee von eigens bestellten Bodyguards ‒ der Spontan-Besuch war durchgesickert ‒ abschrecken ließen, zogen sie zur Servicestelle in der City. Dort bekräftigten sie ihre Forderung nach preisgünstigen Wohnungen.

Den Fragen der drei Studenten, denen einige Unterstützer gefolgt waren, stellten sich die beiden Unternehmenssprecher ‒ das Chef-Trio ließ sich wegen anderweitiger Termine entschuldigen, bot aber ein Treffen in der kommenden Woche an.

Die Debatte verlief ruhig. Die Studenten betonten, dass sie mit einem Bafög-Höchstsatz von 670Euro maximal 350 Euro für die Miete ausgeben könnten und dafür kaum mehr eine Wohnung oder ein Zimmer in Potsdam zu haben ist. Dass dieses Geld durchaus genügt, um sich bei der Pro Potsdam einzuquartieren, belegten indes die Sprecher: Sie pickten auf der hauseigenen Internetseite passende Objekte für knapp 300 Euro Warmmiete heraus; etwa 40 davon seien derzeit zu haben. Dass diese den Bedarf bei weitem nicht decken, blieb unbestritten.

Quelle: MAZ

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