Neue Debatte über den Staudenhof

Der Vorstoß von Baudezernent Matthias Klipp (Grüne) zum Erhalt des sogenannten Staudenhof-Wohnblocks hat unterschiedliche Reaktionen unter den Potsdamer Politikern hervorgerufen. Während SPD und CDU seine Äußerungen kritisierten und auf den anders lautenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung verwiesen, begrüßten die Linken den Vorschlag.

Bei einer Podiumsdiskussion am Sonntagnachmittag hatte Klipp gefordert, den Abrissbeschluss für das DDR-Gebäude Am Alten Markt 10 rückgängig zu machen und es stattdessen zu sanieren. „Ein Abriss des Staudenhofs wäre unsozial, unwirtschaftlich und städtebaulich unnötig“, hatte der Baubeigeordnete gesagt. In wenigen Wochen werde er den Stadtverordneten ein neues Gutachten vorstellen, das klarmache, dass der Beschluss eine Milchmädchenrechnung beinhalte.

Quelle: PNN

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